Hochwasserschutzbarrieren
Mobile Hochwasserschutzbarrieren sind modulare Elemente, die für die schnelle Errichtung einer Schutzlinie gegen Hochwasser konzipiert sind. Sie dienen zum Schutz von Gebäuden, Verkehrswegen, Infrastruktur sowie strategisch wichtigen Objekten vor Überflutung. Dank eines einfachen Verbindungssystems lassen sich die Barrieren in beliebiger Länge und Form zusammenstellen.
Diese Kategorie umfasst ein komplettes modulares System zur Errichtung einer Schutzlinie, konkret:
gerade Hochwasserschutzbarrieren in den Höhen 50 cm und 110 cm
Innen-Eckelemente
Außen-Eckelemente
Eckabschlusselemente
Dank dieser Elemente lässt sich problemlos eine Schutzlinie in beliebiger Form einschließlich Eckverbindungen und Abschlüssen erstellen.
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Die gerade Barriere ist das grundlegende Bauelement des gesamten Hochwasserschutzsystems. Sie dient zur Bildung der Hauptschutzlinie, die je nach Bedarf durch Hinzufügen weiterer Elemente einfach verlängert werden kann. Ihre universelle Einsatzmöglichkeit erlaubt einen effektiven Schutz rund um Gebäude, das zuverlässige Verschließen von Einfahrten, Eingängen und Durchgängen sowie die Errichtung einer durchgehenden Barriere entlang von Verkehrswegen, Mauern oder anderen festen Konstruktionen.
Die Barriere nutzt ein intelligentes und äußerst effektives Prinzip der Belastung durch die Wassersäule. Das bedeutet: Je stärker das Wasser gegen die Barriere drückt, desto mehr stabilisiert sie sich durch ihr Eigengewicht und den Wasserdruck und wird an den Untergrund gepresst.
Der untere Bereich ist zusätzlich mit einem Dichtungs- und rutschhemmenden Element ausgestattet, das eine perfekte Auflage auf dem Untergrund gewährleistet, das Risiko des Unterlaufens von Wasser minimiert und gleichzeitig die Stabilität auch bei starkem Wasserdruck deutlich erhöht.
Die Barrieren bestehen aus widerstandsfähigem ABS-Polymer, das für seine hohe Festigkeit und lange Lebensdauer bekannt ist. Dieses Material bietet eine hervorragende Schlagfestigkeit, ist für den langfristigen Außeneinsatz geeignet und beständig gegenüber UV-Strahlung sowie starken Temperaturschwankungen.
Die Konstruktion wird im einteiligen Spritzgussverfahren gefertigt, wodurch keine Schwachstellen oder Verbindungsstellen entstehen, die mit der Zeit reißen oder Undichtigkeiten verursachen könnten.
Die Installation ist so konzipiert, dass sie schnell, einfach und ohne spezielles Werkzeug durchgeführt werden kann.
Der Ablauf ist in der Praxis sehr unkompliziert:
Vorbereitung des Installationsortes
Auflegen der Barrieren auf den Boden
Verbindung der einzelnen Module
Bildung einer durchgehenden Schutzlinie
Dank der modularen Konstruktion kann die Schutzlinie je nach aktueller Situation einfach erweitert oder angepasst werden.
Ja, bei jeder Installation muss ein ebener und stabiler Untergrund sichergestellt werden. Ideal sind Beton, Asphalt, Pflastersteine oder andere fest verdichtete Flächen.
Ist der Untergrund jedoch stark uneben, beispielsweise kiesig, mit tiefen Fugen oder Schlaglöchern, kann Wasser unterlaufen und dadurch die Wirksamkeit des gesamten Systems verringern.
Zu den wichtigsten Vorteilen zählen:
hohe Stabilität auch bei starkem Wasserdruck
schnelle Montage ohne Werkzeug und komplizierte Verfahren
modulares System – beliebige Länge und Form möglich
robuste ABS-Konstruktion mit langer Lebensdauer
stapelbares Design für einfache Lagerung und Transport
geringes Gewicht für leichte Handhabung
modernes und ästhetisches Erscheinungsbild, auch für öffentliche Bereiche geeignet
Eckelemente ermöglichen eine Richtungsänderung der Schutzlinie ohne Verlust von Dichtheit und Stabilität.
Innen-Eckelement
Wird zur Bildung einer nach innen gerichteten Ecke verwendet (z. B. beim Schutz einer Einfahrt, eines Eingangs oder zur Begrenzung eines Hofes).
Außen-Eckelement
Wird eingesetzt, wenn die Schutzlinie nach außen geführt wird, beispielsweise beim Umgehen eines Gebäudes oder Hindernisses.
Eckabschlusselemente dienen dem sicheren und dichten Abschluss der gesamten Schutzlinie.
Sie werden verwendet:
an den Enden der Barrieren
für einen ästhetischen und sicheren Abschluss
zur besseren Anpassung und Stabilität der gesamten Konstruktion
Der Abschluss ist besonders wichtig dort, wo die Schutzlinie an eine Wand, einen Bordstein oder einen anderen festen Punkt anschließt.
Am häufigsten werden sie zum Schutz von Einfamilienhäusern, Wohngebäuden, Schulen, Krankenhäusern, Behörden und weiteren öffentlichen Gebäuden eingesetzt.
Ebenso finden sie häufig Anwendung bei Einkaufszentren, kulturellen Einrichtungen, Produktionshallen, Lager- und Logistikzentren. Aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit eignen sie sich auch zur Sicherung von Tiefgaragen und Verkehrsinfrastruktur wie Brücken, Tunneln oder Bahnübergängen.
Darüber hinaus werden sie zum Schutz strategischer Objekte und kritischer Infrastruktur eingesetzt, wo maximale Zuverlässigkeit im Hochwasserschutz erforderlich ist.
Ja. Dank ihrer hohen Widerstandsfähigkeit und der Fähigkeit, schnell eine Barriere zu bilden, eignet sich das System auch für andere Einsätze und Krisensituationen, beispielsweise:
Rückhaltung von kontaminiertem Wasser
Bewältigung von Industrieunfällen
Eindämmung der Ausbreitung von Flüssigkeitsleckagen
Umleitung von Wasser bei Starkregen
Rückhaltung von Löschwasser
Einsätze bei Fahrzeugbränden (z. B. als Barriere zur Begrenzung des Abflusses von kontaminiertem Wasser)
Die Barrieren sind stapelbar konzipiert, was erheblich Platz im Lager und beim Transport spart. Dank ihres geringen Gewichts und der ergonomischen Form lassen sie sich leicht tragen und auch von kleineren Teams handhaben.
Im Vergleich zu klassischen Sandsäcken bieten die Barrieren mehrere entscheidende Vorteile:
schnellere Installation
sauberere und hygienischere Anwendung
kein Abfall oder Verschmutzung nach dem Einsatz
wiederverwendbar
höheres ästhetisches Niveau (z. B. in Städten und öffentlichen Bereichen)
Lagerung ohne Bedarf an Sand oder zusätzlichem Material
Die Installationsdauer hängt von der Länge der Schutzlinie und der Anzahl der Personen ab. Das System ist jedoch für einen sehr schnellen Einsatz konzipiert. In der Praxis kann eine Schutzbarriere innerhalb weniger Minuten bis zu einigen Dutzend Minuten – auch ohne Werkzeug – errichtet werden.
Die Wahl hängt vom erwarteten Wasserstand und vom Typ des zu schützenden Objekts ab.
50 cm – geeignet bei Starkregen, geringeren Überflutungen, zum Schutz von Einfahrten, Kellerfenstern und Bereichen mit geringem Risiko
110 cm – geeignet bei höherem Wasserstand, zum Schutz von Gebäuden in Überschwemmungsgebieten und bei stärkerem Wasserdruck
Ja. ABS-Polymer ist beständig gegen UV-Strahlung und Temperaturschwankungen, sodass die Barrieren wiederholt unter verschiedenen Bedingungen eingesetzt werden können. Durch sachgerechte Lagerung lässt sich ihre Lebensdauer deutlich verlängern.